Ingrid Pottin

»Die Art des Wohnens hier entspricht meiner inneren Einstellung. Die Wohnung habe ich angenommen, habe alles entscheiden müssen. Von Anfang an habe ich den Bau verfolgt. Ich wollte im Alter nicht ab ins Altersheim. Hier versucht man gerade etwas anderes: nämlich selbstbestimmtes Wohnen in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Langeweile muss keiner hier haben, ich habe auch keine. Ich habe alles und kann an allem teilnehmen. Allein ist man im Alter ohnehin, aber einsam muss man hier nicht sein!

Meine größte Angst ist, dass ich noch einmal umziehen müsste. Das will ich nicht, höchstens auf den Friedhof.«

Ingrid Pottin (78 Jahre, Industriekauffrau in der DDR, verwitwet seit 1979, lebt seit 2001 in den Häusern der Cajewitz-Stiftung)