Ruth Lindner

»Man sollte zu einer Zeit ins Servicewohnen kommen, in der man noch Bekanntschaften schließen kann. Man darf nicht zu alt sein. Meine Zeitung hole ich mir immer über die Treppen hinauf, ich laufe viel, da brauche ich den Aufzug nicht. Ich mache viel Sport, Theater, ziehe immer andere Kreise. Wenn man erst einmal hocken bleibt, dann ist es aus.«

Ruth Lindner (87 Jahre, Kaufmännische Angestellte im Papiergroßhandel in der DDR, verwitwet seit 2006, lebt seit 2013 in den Häusern der Cajewitz-Stiftung)